Bautagebuch: Was muss rein und wie führt man es richtig?

Bautagebuch: Was muss rein und wie führt man es richtig?


Bautagebuch: Was muss rein und wie führt man es richtig?

Ein Bautagebuch dokumentiert, was auf einer Baustelle täglich passiert: Welche Arbeiten wurden ausgeführt? Wer war vor Ort? Wie war das Wetter? Welche Materialien wurden eingesetzt? Gab es Verzögerungen, Behinderungen oder besondere Vorkommnisse?

Richtig geführt, ist ein Bautagebuch weit mehr als eine tägliche Notiz. Es schafft einen nachvollziehbaren Überblick über den Bauablauf und hilft dabei, auch Wochen oder Monate später nachzuvollziehen, was auf der Baustelle passiert ist.

Richtig gemacht, liefert es Sicherheit im Rechtsstreit und erhöht den Umsatz, da Nachträge nicht verloren gehen.  

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was ein Bautagebuch ist, welche Informationen hineingehören, wer es führen sollte, wie ein guter Eintrag aussieht und wie sich die tägliche Dokumentation digital vereinfachen lässt.

Was ist ein Bautagebuch?

Ein Bautagebuch ist eine fortlaufende Dokumentation des Geschehens auf einer Baustelle. Darin werden wichtige Informationen über den jeweiligen Arbeitstag festgehalten.

Dazu können gehören:

  • Datum und Adresse der Baustelle

  • Witterungsverhältnisse

  • anwesende Mitarbeiter und Unternehmen

  • ausgeführte Arbeiten / Baufortschritt

  • Nachträge, Behinderungen und Verzögerungen

  • eingesetzte Maschinen und Geräte (optional)

  • verwendete oder gelieferte Materialien (optional)

  • Baustellenfotos 

Wie umfangreich die Dokumentation sein sollte, hängt vom jeweiligen Bauprojekt, den beteiligten Personen, den vertraglichen Vereinbarungen und den Anforderungen des Projekts ab. Bei bestimmten Planungs- und Überwachungsleistungen ist die Dokumentation des Bauablaufs auch ausdrücklich in der HOAI vorgesehen.

Ein gutes Bautagebuch ist deshalb nicht möglichst lang. Es ist vor allem konkret, nachvollziehbar und zeitnah.

Warum ist ein Bautagebuch wichtig?

Auf einer Baustelle passieren jeden Tag viele Dinge. Arbeiten werden begonnen und abgeschlossen, Materialien werden geliefert, andere Gewerke greifen in den Ablauf ein und manchmal entstehen Verzögerungen oder Änderungen. 

Ein Bautagebuch schafft Transparenz über den Baufortschritt. Diese Transparenz ist bei Rechtsstreitigkeiten elementar. Zudem gehen Nachträge oder Sonderarbeiten nicht verloren.

Solange man mitten im Projekt steckt, scheint vieles selbstverständlich. Ein paar Wochen später kann die Situation bereits anders aussehen.

Dann stellen sich Fragen wie:

  • Wann wurde eine bestimmte Arbeit ausgeführt?

  • Wer war an diesem Tag auf der Baustelle?

  • Warum konnte ein Bereich nicht fertiggestellt werden? Wie waren die Wetterbedingungen?

  • Wer hat einen Schaden/Mangel verursacht bzw. wann wurde ein bestimmter Mangel festgestellt?

  • Wann wurde das Material geliefert?

  • Wie weit war der Baufortschritt zu einem bestimmten Zeitpunkt?

Genau hier hilft eine kontinuierliche Dokumentation.

  1. Baufortschritt für alle Nachvollziehbar

Durch tägliche Einträge lässt sich nachvollziehen, welche Arbeiten wann ausgeführt wurden. Dies schafft Transparenz für den Bauherrn, Bauleiter und das ausführende Gewerk.

  1. Abweichungen & Nachträge festhalten

Verzögerungen, Behinderungen oder fehlende Vorleistungen können zeitnah dokumentiert werden. Nachträge oder Sonderleistungen, die spontan entschieden wurden, gehen nicht verloren. 

  1. Informationen zwischen Baustelle und Büro übertragen

Das Büro erhält einen besseren Überblick darüber, was tatsächlich vor Ort passiert. Damit können Bauzeitenpläne für Bautrupps oder Gewerke einfacher gesteuert werden.

  1. Baustellenfotos erstellen

Fotos ergänzen den schriftlichen Eintrag und sind besonders wertvoll, um bestimmte Zustände oder Arbeitsschritte sichtbar zu machen. Mit einem Wasserzeichen können Sie auch vor Gericht zur beweissicherung standhalten.

  1. Vorgänge später nachvollziehen

Eine chronologische Dokumentation kann dabei helfen, Abläufe auch nach längerer Zeit wieder nachzuvollziehen.

  1. Besonders wichtig bei Behinderungen und Verzögerungen

Bei Bauprojekten können Verzögerungen und Behinderungen erhebliche Auswirkungen auf den Bauablauf haben. Wenn die VOB/B vertraglich vereinbart wurde, enthält § 6 Regelungen zur Behinderung und Unterbrechung der Ausführung. Eine zeitnahe Dokumentation kann deshalb dabei helfen, den tatsächlichen Ablauf, betroffene Arbeiten und die Auswirkungen einer Behinderung nachvollziehbar festzuhalten.

Wichtig: Ein Eintrag im Bautagebuch ersetzt nicht automatisch eine vertraglich erforderliche Behinderungsanzeige oder eine andere formale Mitteilung. Welche Schritte erforderlich sind, hängt vom konkreten Vertrag und Projekt ab.

Ein professionelles Bautagebuch gehört mittlerweile zum Standard - ob für die eigenen Zwecke (Rechtssicherheit oder Nachträge) oder für die Berichterstattung an die Auftraggeber.

Unsere Kunden sind besonders von der Einfachheit unserer Lösung begeistert. Die Mitarbeiter auf der Baustelle können Ihre Fortschritte per Bild und Sprache in Whatsapp dokumentieren. Die Bauleiter oder Geschäftsführer erhalten in der BAUDOKU App eine übersichtliche Benutzeroberfläche, in der Sie die einzelnen Fortschritte einsehen, bearbeiten und versenden können.


Was muss in ein Bautagebuch?

Welche Informationen dokumentiert werden sollten, hängt vom jeweiligen Projekt, Vertrag und Gewerk ab. Bei Bauverträgen unter Einbeziehung der VOB/C können die einschlägigen Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) zusätzliche Anforderungen an die jeweilige Bauleistung konkretisieren. DIN 18299 enthält dabei die allgemeinen Regelungen für Bauarbeiten jeder Art; für einzelne Gewerke sind zusätzlich die jeweils einschlägigen ATV-DIN-Normen relevant.

Deshalb sollte eine Bautagebuch-Vorlage nicht als universell gültiges Formular verstanden werden. Die konkrete Dokumentation sollte immer an das Bauvorhaben, den Vertrag und die ausgeführte Leistung angepasst werden.

Folgende Inhalte sollten in jedem Fall in dem Bautagebuch vorhande sein:

1. Datum und Baustelle

Jeder Eintrag sollte eindeutig einem Projekt und einem Arbeitstag zugeordnet werden können.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Datum

  • Baustellenbezeichnung & Adresse

  • Bauvorhaben

  • Bauabschnitt

  • gegebenenfalls Gebäude, Wohnung oder Bereich

2. Wetter und Witterung

Bei bestimmten Arbeiten können die äußeren Bedingungen einen direkten Einfluss auf den Bauablauf haben.

Dokumentiert werden können beispielsweise:

  • Temperatur

  • Niederschlag

  • Wind

  • besondere Witterungsverhältnisse

Welche Angaben tatsächlich relevant sind, hängt vom jeweiligen Bauvorhaben ab.

3. Mitarbeiter und beteiligte Unternehmen

Ein Bautagebuch sollte erkennen lassen, wer an diesem Tag auf der Baustelle tätig war.

Je nach Projekt können dazu gehören:

  • eigene Mitarbeiter

  • Nachunternehmen

  • Fremdfirmen

  • Bauleitung

  • weitere beteiligte Personen

4. Ausgeführte Arbeiten

Das ist der wichtigste Teil des Bautagebuchs.

Eine Formulierung wie

„Heizung weitergemacht.“

sagt später nur wenig aus.

Besser ist eine konkrete Beschreibung:

„Im 2. Obergeschoss wurden die Heizungsleitungen im Flur und in den Wohnungen 2.03 und 2.04 montiert. Anschließend wurden die Leitungen im Bereich des Installationsschachts gedämmt.“

Der Unterschied ist entscheidend: Der zweite Eintrag macht nachvollziehbar, welche Arbeiten tatsächlich ausgeführt wurden und wo.

5. Behinderungen und Verzögerungen

Dieser Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit. Bei einer vertraglichen Vereinbarung der VOB/B ist insbesondere § 6 „Behinderung und Unterbrechung der Ausführung“ relevant. Für die tägliche Dokumentation bedeutet das: Eine Behinderung sollte möglichst zeitnah, sachlich und konkret festgehalten werden. Wichtig sind dabei insbesondere Zeitpunkt, Ursache, betroffener Bereich, betroffene Arbeiten und die erkennbaren Auswirkungen auf den Bauablauf.

Auf Baustellen kann es beispielsweise zu folgenden Situationen kommen:

  • fehlende Vorleistungen

  • verspätete Materiallieferungen

  • nicht zugängliche Arbeitsbereiche

  • fehlende oder verspätete Pläne

  • Arbeiten anderer Gewerke

  • technische Probleme

  • Witterungsbedingte Unterbrechungen

Wichtig ist eine sachliche und möglichst konkrete Beschreibung.

Nicht:

„Der Elektriker hat wieder alles blockiert.“

Besser:

„Die Arbeiten im Bereich der abgehängten Decke konnten nicht fortgesetzt werden, da die erforderlichen Vorarbeiten des Gewerks Elektro noch nicht abgeschlossen waren.“

So bleibt nachvollziehbar, was passiert ist, ohne unnötige Bewertungen einzubauen.

6. Besondere Vorkommnisse, Nachträge und Absprachen

Auch wichtige Ereignisse und Abstimmungen können dokumentiert werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Änderungen des Arbeitsablaufs

  • Anweisungen

  • Abstimmungen mit der Bauleitung

  • zusätzliche Arbeiten

  • festgestellte Probleme

  • Entscheidungen auf der Baustelle

7. Baustellenfotos

Fotos können eine schriftliche Dokumentation sinnvoll ergänzen.

Besonders hilfreich sind beispielsweise Fotos von:

  • bestimmten Bauabschnitten

  • ausgeführten Arbeiten

  • sichtbaren Mängeln

  • verdeckten Bauteilen vor dem Verschließen

  • besonderen Situationen

  • dokumentiertem Baufortschritt

Dabei gilt:

Nicht möglichst viele Fotos machen, sondern die richtigen Fotos machen.

Ein Ordner mit 300 unsortierten Baustellenfotos hilft später weniger als 20 gut zugeordnete Bilder.

8. Materialien und Lieferungen (optional)

Je nach Projekt kann es sinnvoll sein, relevante Materiallieferungen und verwendete Materialien zu dokumentieren.

Zum Beispiel:

  • gelieferte Materialien

  • Mengen

  • Lieferzeitpunkt

  • fehlendes Material

  • Lieferverzögerungen

  • beschädigtes oder fehlerhaftes Material

Nicht jede Schraube muss dabei dokumentiert werden. Relevant sind vor allem Informationen, die für den Bauablauf oder die spätere Nachvollziehbarkeit wichtig sind.

9. Maschinen und Geräte (optional)

Auch eingesetzte Maschinen und Geräte können Teil der Dokumentation sein.

Beispiele:

  • Kran

  • Bagger

  • Arbeitsbühne

  • Gerüst

  • Bohrgerät

  • spezielle Maschinen

Welche Angaben erforderlich oder sinnvoll sind, hängt wiederum vom Projekt ab.


Wie sieht ein guter Bautagebuch-Eintrag aus?

Ein einfacher Tagesbericht könnte beispielsweise so aussehen:

Baustelle: Wohngebäude Musterstraße
Datum: 11. September 2026
Wetter: trocken, 18 °C
Mitarbeiter: 4 Monteure
Arbeiten: Montage der Heizungsleitungen im 2. Obergeschoss abgeschlossen. Dämmarbeiten im Installationsschacht begonnen.
Material: Rohrmaterial und Dämmung angeliefert.
Besonderheiten: Arbeiten im Bereich Wohnung 2.04 konnten erst ab 10:30 Uhr beginnen, da der Arbeitsbereich vorher nicht zugänglich war.
Fotos: 8 Fotos vom Baufortschritt und Installationsschacht.


Tagesbericht - BAUDOKU von Isar Labs


Der Eintrag ist nicht besonders lang.

Trotzdem beantwortet er die wichtigsten Fragen:

Wann? Wo? Wer? Was? Welches Material? Welche Besonderheiten? Welche Fotos?

Das ist ein gutes Prinzip für die tägliche Dokumentation.


Wie führt man ein Bautagebuch richtig?

Ein Bautagebuch ist vor allem dann hilfreich, wenn es regelmäßig, sachlich und zeitnah geführt wird.

1. Informationen möglichst direkt erfassen

Einer der häufigsten praktischen Fehler ist, die Dokumentation komplett auf den Feierabend zu verschieben.

Dann muss sich der Mitarbeiter an den Arbeitstag erinnern, Fotos zusammensuchen und aus einzelnen Notizen einen vollständigen Bericht erstellen.

Je größer der Abstand zum tatsächlichen Geschehen, desto leichter gehen Details verloren.

Besser: Informationen möglichst dann erfassen, wenn sie entstehen.

2. Konkret statt allgemein formulieren

Statt:

„Arbeiten durchgeführt.“

besser:

„Im Erdgeschoss wurden die Innenwände im Bereich des Treppenhauses weitergemauert. Drei Wandabschnitte wurden fertiggestellt.“

Der zweite Eintrag ist später wesentlich hilfreicher.

3. Sachlich dokumentieren

Das Bautagebuch sollte möglichst Tatsachen festhalten.

Statt:

„Der Nachunternehmer war viel zu langsam.“

besser:

„Die für Montag geplanten Arbeiten konnten erst am Dienstag abgeschlossen werden.“

Wenn die Ursache bekannt ist, kann sie ebenfalls sachlich dokumentiert werden.

4. Fotos gezielt einsetzen

Ein Foto sollte einen nachvollziehbaren Zweck erfüllen.

Besonders hilfreich sind Bilder, die:

  • einen bestimmten Zustand zeigen

  • einen Baufortschritt dokumentieren

  • einen Mangel sichtbar machen

  • einen Arbeitsschritt festhalten

  • einem konkreten Bereich zugeordnet werden können

5. Abweichungen zeitnah festhalten

Wenn etwas vom geplanten Ablauf abweicht, sollte die Dokumentation nicht erst Wochen später erfolgen.

Das betrifft beispielsweise:

  • Verzögerungen

  • Behinderungen

  • fehlendes Material

  • Planänderungen

  • zusätzliche Leistungen

  • nicht zugängliche Bereiche

6. Eine einheitliche Struktur verwenden

Wenn jeder Mitarbeiter nach einem anderen Schema dokumentiert, entstehen schnell Lücken.

Eine einfache Struktur kann helfen:

Datum → Personen → Arbeiten → Material → Besonderheiten → Fotos

Je nach Projekt können weitere Bereiche ergänzt werden.

Bautagebuch auf Papier, Excel oder digital?

Papier, Excel und Whatsapps können anfangs durchaus funktionieren. Sie erzeugen allerdings mittelfristig enorme Kosten. Papier muss in digitale Medien übertragen werden, Whatsapp führt zu einem Chaos und es ist fast unmöglich, Bilder oder Beiträge später wiederzufinden. 

Mit mehreren Baustellen, vielen Mitarbeitern oder vielen Fotos werden die Probleme schnell unüberwindbar:

  • Informationen lassen sich kaum wiederfinden und gehen verloren.

  • Fotos liegen auf unterschiedlichen Smartphones.

  • Mitarbeiter dokumentieren unterschiedlich detailliert.

  • Berichte müssen später manuell zusammengestellt werden.

  • Das Büro hat enorme Mehrarbeit und wartet ständig auf Informationen.

Das Problem liegt zum einen an dem Medium (Papier, Whatsapp, Excel) und zum anderen, dass die Dokumentation nicht in den normalen Arbeitsablauf passt.

  • Ein Bauleiter, der zehn Minuten lang ein Formular ausfüllen muss, wird die Dokumentation anders erleben als ein Mitarbeiter, der kurz eine Sprachnachricht aufnimmt und ein Foto macht.

Was sollte eine digitale Bautagebuch-Lösung können?

Bei der Auswahl einer Software sollte deshalb nicht nur die Anzahl der Funktionen betrachtet werden.

Die wichtigere Frage lautet:

Kann mein Team damit die tägliche Dokumentation auf der Baustelle tatsächlich einfach erledigen?

Sinnvolle Funktionen können beispielsweise sein:

  • Einfach Erfassung per Handy 

  • Fotos direkt vom Smartphone

  • Spracheingabe 

  • automatische Übersetzungsfunktion mit KI

  • automatische Strukturierung der Bilder mit KI

  • automatische Projektablage mit KI

  • automatische Datums & Wetterzuordnung

  • Exportmöglichkeiten

  • Einfach Software zum bearbeiten im Büro


So läuft das Bautagebuch bei BAUDOKU VON ISAR LABS

Beispiel:

1. Mitarbeiter ist auf der Baustelle
2. Mitarbeiter gibt Foto und Sprachnachricht in BAUDOKU Whatsapp Chat
3. KI von BAUDOKU nimmt Daten entgegen und fragt fehlende Informationen nach
4. Eintrag wird automatisch mit Projektzuordnung BAUDOKU erstellt
5. Mitarbeiter im Büro kann den Eintrag bearbeiten und als PDF an den Auftraggeber versenden



Bautagebuch mit KI: Was kann automatisiert werden?

Auf der Baustelle entstehen Informationen häufig nicht in Form eines perfekt formulierten Berichts. Künstliche Intelligenz kann besonders bei der Erfassung und Strukturierung von Baustelleninformationen helfen.

Ein Mitarbeiter sagt beispielsweise:

„Heute haben wir im zweiten OG die Heizungsleitungen in Wohnung drei und vier fertig gemacht. Das Material ist morgens gekommen. Im Flur konnten wir erst später anfangen, weil da noch die Elektriker gearbeitet haben.“

Für einen vollständigen Bautagesbericht müssten diese Informationen anschließend strukturiert werden. Genau hier kann KI unterstützen.

Aus Sprache und anderen Informationen können beispielsweise die Bereiche

Fortschritte: 

Material: 

Besonderheiten:

Behinderungen:

strukturiert werden.


Wie BAUDOKU von Isar Labs diesen Ansatz nutzt

BAUDOKU von Isar Labs setzt genau an diesem Punkt an: Die Informationen sollen möglichst einfach dort erfasst werden können, wo sie entstehen – auf der Baustelle.

Statt dass ein Mitarbeiter am Ende des Tages einen langen Bericht formulieren muss, können Informationen beispielsweise über Sprache und Fotos erfasst werden. Die KI hilft anschließend dabei, daraus eine strukturierte Dokumentation zu erstellen.

In der Folge verursacht die Dokumentation weniger Aufwand für die Mitarbeiter. Dies führt dazu, dass häufiger dokumentiert wird, was wiederum zur Steigerung der Qualität führt. 


whatsapp eintrag aus der BAUDOKU App

Eingabe des Mitarbeiters: Originale Sprachnachricht und Bild vor Ort.

Fertiger Export aus der App

Ausgabe der BAUDOKU: Mit KI aufgearbeiteter Bericht, bereits als PDF umgewandelt für die Dokumentation beim Bauherren/Auftraggeber.


Wie viel Zeit sollte ein Bautagebuch kosten?

Ein kleines Projekt mit wenigen Arbeiten bedarf weniger Dokumentation als eine Baustelle mit mehreren Gewerken, Mitarbeitern und täglichen Änderungen. Bei größeren Projekten steigt die Bedeutung eines Bautagebuches, da wesentlich mehr Mängel, Nachträge und Organisationsaufwand zu erwarten ist. 

Grundsätzlich ist es immer wichtig, eine kontinuierliche Dokumentation vorzunehmen. Wenn die komplette Dokumentation erst nach Feierabend erstellt wird, gehen Nachträge verloren und es entsteht schnell ein zusätzlicher Block an Büroarbeit:

Arbeitstag → Heimfahrt → Erinnern → Fotos zusammensuchen → Bericht schreiben → fertig.

Genau diesen zusätzlichen Aufwand versuchen moderne digitale Dokumentationsprozesse zu reduzieren.


Bei BAUDOKU von Isar Labs steht deshalb nicht nur die fertige Dokumentation im Mittelpunkt, sondern auch die Frage:

Wie kann die Information mit möglichst wenig Aufwand von der Baustelle in die Dokumentation gelangen?

Durch die einfache Dokumentation mit Whatsapp reduzieren wir den Aufwand des Bautagebuches enorm. Unsere Kunden berichten uns, dass die Mitarbeiter wesentlich regelmäßiger und zeitnah die Dokumentation machen.

Unsere Kunden sparen damit bis zu 3 Stunden pro Woche & pro Mitarbeiter ein. Das sind pro Monat fast zwei ganze Arbeitstage!


Die häufigsten Fehler beim Bautagebuch

Dokumentation erst Tage später erstellen

Je größer der zeitliche Abstand zum Ereignis, desto schwieriger wird eine genaue Rekonstruktion. In der Folge werden Nachträge nicht abgerechnet und Bilder gehen verloren.

Zu allgemeine Formulierungen

„Arbeiten durchgeführt“ sagt wenig darüber aus, was tatsächlich passiert ist.

Zu wenige Fotos

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Aufgrund der leistungsfähigen KI können mehr Bilder bearbeitet werden, sodass gilt: lieber ein Bild zu viel als eins zu wenig.

Wichtige Abweichungen nicht dokumentieren

Verzögerungen, Behinderungen oder besondere Vorkommnisse sollten zeitnah festgehalten werden.

Jeder dokumentiert anders

Unterschiedliche Strukturen erschweren die spätere Auswertung.

Dokumentation wird zur Aufgabe nach Feierabend

Wenn die Dokumentation regelmäßig erst nach dem eigentlichen Arbeitstag erledigt wird, steigt der Zeitaufwand und die Wahrscheinlichkeit, dass Informationen fehlen.



Bautagebuch digitalisieren: Worauf kommt es wirklich an?

Die Digitalisierung allein macht eine Dokumentation nicht automatisch besser. Ein digitales Formular, das genauso umständlich auszufüllen ist wie ein Papierformular, löst das eigentliche Problem nicht.

Entscheidend ist der Prozess von der Baustelle in das Büro. Information entsteht auf der Baustelle. Dort muss einfach und schnell erfasst werden. Verarbeitet wird die Information im Büro. Dort sollte sie schnell ankommen, damit nichts verloren geht.

Für Bauunternehmen bedeutet das idealerweise:

Mitarbeiter auf der Baustelle → Information einfach erfassen → Büro hat sofort Zugriff → Berichte werden automatisch erstellt.

und nicht:

Mitarbeiter ist auf der Baustelle → Zettel/WhatsApp/Fotos → Feierabend → Informationen im Büro zusammensuchen → Freitagabend Bericht schreiben.

Genau diese Lücke zwischen Information und fertiger Dokumentation ist einer der Bereiche, in denen BAUDOKU von Isar Labs ansetzt.

Fazit: Ein gutes Bautagebuch muss nachvollziehbar und praktikabel sein

Ein gutes Bautagebuch muss nicht kompliziert sein. Es sollte vor allem regelmäßig, konkret, sachlich und nachvollziehbar dokumentieren, was auf der Baustelle passiert.

Dabei sind drei Dinge entscheidend:

  1. Die richtigen Informationen erfassen

  2. Informationen möglichst zeitnah dokumentieren

  3. Den Aufwand für die Mitarbeiter so gering wie möglich halten

Papier, Excel, klassische Software oder KI können dafür unterschiedliche Wege sein.

Entscheidend ist, dass der gewählte Prozess im tatsächlichen Baustellenalltag funktioniert.

BAUDOKU von Isar Labs verfolgt deshalb einen einfachen Ansatz: Informationen sollen dort erfasst werden können, wo sie entstehen – auf der Baustelle. 

  • Mit Whatsapp können Fotos, Sprachnotizen in allen Sprachen aufgenommen werden. 

  • Die KI erstellt daraus eine strukturierte Dokumentation, ohne dass der Mitarbeiter am Ende des Tages alles noch einmal von Grund auf schreiben muss.

  • Das Büro erhält die Informationen in Echtzeit und kann Exporte per Knopfdruck an den Bauherren / Auftraggeber weiterleiten.

Sie möchten sehen, wie aus Baustelleninformationen mit BAUDOKU von Isar Labs eine fertige Dokumentation entsteht? Testen Sie BAUDOKU 14 Tage kostenlos.



Häufige Fragen zum Bautagebuch

Ist ein Bautagebuch Pflicht?

Ob und in welchem Umfang ein Bautagebuch geführt werden muss, hängt unter anderem vom jeweiligen Bauvertrag, Projekt und den beteiligten Rollen ab. Eine allgemeine Pflicht in identischer Form für jedes Bauunternehmen und jedes Bauprojekt lässt sich daher nicht pauschal ableiten.

Für bestimmte Planungs- und Überwachungsleistungen ist die Dokumentation des Bauablaufs jedoch ausdrücklich in der HOAI vorgesehen. In Anlage 10, Leistungsphase 8, wird die „Dokumentation des Bauablaufs (zum Beispiel Bautagebuch)“ als Grundleistung der Objektüberwachung genannt.

Wird die VOB/B vertraglich vereinbart, können außerdem deren Regelungen zur Ausführung sowie zu Behinderungen und Unterbrechungen relevant sein. Welche Dokumentationspflichten konkret bestehen, sollte deshalb anhand des jeweiligen Vertrags und der vereinbarten Regelwerke geprüft werden.

Welche Normen und Regelwerke sind beim Bautagebuch relevant? 

Für die Baudokumentation können je nach Projekt unterschiedliche Regelwerke relevant sein. In Deutschland spielen insbesondere die HOAI, die VOB/B und die VOB/C eine Rolle. Die VOB/C enthält Allgemeine Technische Vertragsbedingungen (ATV) für Bauleistungen; DIN 18299 enthält dabei allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art. Je nach Gewerk können weitere ATV-DIN-Normen relevant sein.

Für Bauprojekte in Österreich kann – sofern vertraglich vereinbart – insbesondere die ÖNORM B 2110 relevant sein. In der Schweiz kann bei entsprechenden Vertragsvereinbarungen die SIA 118 eine wichtige Grundlage für Bauarbeiten darstellen.

Welche Regelwerke tatsächlich anzuwenden sind, hängt vom jeweiligen Vertrag, Projekt, Land und Gewerk ab. Die genannten Normen sollten daher nicht als automatisch für jedes Bauprojekt geltend verstanden werden.

Wer muss das Bautagebuch führen?

Das hängt von der jeweiligen Projektorganisation und den vertraglich festgelegten Aufgaben ab. In der Praxis können beispielsweise Bauleiter, Bauüberwachung oder andere verantwortliche Personen mit der Dokumentation betraut sein. Ausführende Gewerke werden insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern dazu verpflichtet regelmäßige Bautagebücher zu berichten.

Wie oft sollte ein Bautagebuch geführt werden?

Die Dokumentation sollte möglichst zeitnah und regelmäßig erfolgen. Bei einer täglichen Baustellendokumentation bedeutet das in der Regel, die relevanten Vorgänge des jeweiligen Arbeitstags festzuhalten und nicht erst mehrere Tage später aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren.

Was ist der Unterschied zwischen Bautagebuch und Bautagesbericht?

Die Begriffe werden in der Praxis teilweise unterschiedlich verwendet. Häufig bezeichnet der Bautagesbericht die Dokumentation eines einzelnen Arbeitstags, während das Bautagebuch die fortlaufende Sammlung dieser täglichen Dokumentationen bezeichnet.

Die genaue Verwendung kann je nach Unternehmen und Projekt variieren.

Kann man ein Bautagebuch mit dem Smartphone führen?

Ja. Digitale Lösungen ermöglichen die Erfassung von Informationen direkt auf der Baustelle. Besonders praktisch können Foto- und Spracheingabe sein, weil Mitarbeiter Informationen erfassen können, ohne lange Texte auf dem Smartphone tippen zu müssen.

Kann KI ein Bautagebuch automatisch erstellen?

Ja. KI kann dabei helfen, Informationen aus Sprache, Fotos oder Notizen zu strukturieren und daraus einen standardisierten Bericht zu erstellen. Wie viel davon automatisiert werden kann, hängt von der jeweiligen Lösung und den verfügbaren Informationen ab.

Automatisch erstellte Inhalte sollten bei wichtigen Dokumentationen weiterhin auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft werden.

Hinweis zu Normen und Regelwerken: Die in diesem Beitrag genannten Regelwerke gelten nicht automatisch für jedes Bauvorhaben. Entscheidend sind insbesondere der konkrete Vertrag, die vereinbarten Vertragsbedingungen, das jeweilige Gewerk, das Land und die Rolle der beteiligten Personen. Dieser Beitrag dient als allgemeiner Praxisleitfaden und ersetzt keine individuelle rechtliche Beratung.